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Aktuell

Aktivitäten der Nachwuchsgruppe auf dem Suchtkongress 2017 

Die Nachwuchsgruppe konnte auch in diesem Jahr den Suchtkongress, der vom 18. bis 20. September in Lübeck stattfand, aktiv mitgestalten. Am Vortag des Kongresses (17.09.17) starteten wir mit einem Pre-Conference Workshop zum Thema "Suchtforschung - State of the Art". In diesem Rahmen referierte PD Dr. Eva Hoch aus Forschungsperspektive zum Thema "Cannabis" und Prof. Dr. Johannes Lindenmeyer aus praxisnaher Perspektive zum Thema "Alkoholabhängigkeit". Wir haben uns über einen regen Austausch zwischen den Referenten und Workshop-Teilnehmern gefreut.

Weiterhin haben wir bereits zum zweiten Mal Teilnahmestipendien für den Kongress vergeben können, um den Nachwuchs in der Suchtforschung und -klinik zu fördern. Das Stipendium umfasste dabei den Kongressbeitrag und eine Reisekostenpauschale. Gratulieren durften wir den durch eine Jury ausgewählten Stipendiatinnen Sarah Brechtel (Klinikum der Universität München), Sarah Gerhardt (ZI Mannheim), Birte Vogel (MH Hannover) und Julienne Haas (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), die im diesjährigen Nachwuchsgruppen-Symposium ihre Abschlussarbeiten vorgestellt und diskutiert haben.

Wie schon in den letzten Jahren konnten wir auch dieses Jahr wieder einen Nachwuchsgruppen-Posterpreis verleihen. Diesjähriger Preisträger mit seinem herausragenden Poster ist Sören Kuitunen-Paul (TU Dresden) mit dem Thema "Obsessive Compulsive Drinking Scale (OCDS-G): Psychometrische Eigenschaften der deutschen Version bei alkoholabhängigen Patienten im Entzug".

Wie immer war der Suchtkongress ein spannendes und anregendes Ereignis, bei dem es neben hochinteressanten Beiträgen auch die Möglichkeit gab, neue Menschen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, weitere Aktivitäten zu planen und Freundschaften zu schließen. Auch in diesem Jahr sagen wir deshalb: Danke für den tollen Kongress!

Sarah Brechtel (Klinikum der Universität München): "Evaluation der kurz- und langfristigen Effekte des stationären qualifizierten Alkoholentzugs"
Sarah Gerhardt (ZI Mannheim): "Strukturelle und funktionelle neuronale Konnektivität bei Personen mit Alkoholgebrauchsstörung ohne Behandlungswunsch"
Birte Vogel (Medizinische Hochschule Hannover): "Implizite Assoziationen bei Pathologischem Kaufen"
Julienne Haas (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf): "Wirksamkeit psychotherapeutischer Interventionen bei Patienten mit Posttraumatischer Belastungsstörung und komorbider Suchterkrankung"

Vergabe der Nachwuchsstipendien für den Deutschen Suchtkongress 2017

Zum diesjährigen Suchtkongress in Lübeck (18.-20. September 2017) hat die Nachwuchsgruppe gemeinsam mit dem Vorstand der DG-Sucht wie auch im letzten Jahr vier Teilnahmestipendien für junge Nachwuchswissenschaftler/-innen ausgeschrieben, um die Beteiligung von Studierenden am Suchtkongress zu fördern. Bewerben konnten sich Studierende, die im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten Themen aus dem Bereich der Suchtforschung und -klinik bearbeitet haben. Das Teilnahmestipendium umfasst die Kongressgebühren und eine Reisekostenpauschale.

Unter den eingereichten Bewerbungen wurden vier herausragende Arbeiten ausgewählt. Die prämierten Vorträge repräsentieren die große Themenvielfalt, die in der Forschung und Klinik zu substanzbezogenen und stoffungebundenen Störungen besteht.

Wir freuen uns, Sie in unserem Nachwuchssymposium auf dem Suchtkongress begrüßen zu dürfen, wenn unsere vier Stipendiatinnen ihre Arbeiten vorstellen werden!

Aktivitäten der Nachwuchsgruppe auf dem Suchtkongress 2016

Vom 05. bis 07. September 2016 fand in Berlin der Deutsche Suchtkongress statt. Auch in diesem Jahr konnte sich die Nachwuchsgruppe der DG-Sucht wieder aktiv am Kongress beteiligen.

Wie bereits in den vorangegangenen Jahren gab es auch in diesem Jahr ein eigenes Nachwuchssymposium. Um die Beteiligung von Studierenden am Kongress zu fördern, hat die Nachwuchsgruppe in Zusammenarbeit mit dem Vorstand der DG-Sucht erstmals 4 Teilnahmestipendien für Studierende ausgeschrieben. Es wurden 4 StipendiatInnen von einer Jury ausgewählt, die im Nachwuchssymposium ihre Abschlussarbeiten vorgestellt und diskutiert haben. Die Teilnahmestipendien gingen in diesem Jahr an Dominique Brandt (Universität zu Lübeck), Benjamin Strothmann (UKE Hamburg), Lena Schulz (Universität Kiel) und Matthias Winkler (ZI Mannheim).

Den diesjährigen Nachwuchsgruppen-Posterpreis erhielt Mathias Ostergaard (Universität Konstanz) mit seinem Poster zum Thema "Psychoedukation für komorbide psychische Störungen in der qualifizierten Entzugsbehandlung: Effekte auf Erfolgsindikatoren".

Nach einer sehr erfolgreichen Amtszeit von 4 Jahren legen die Nachwuchsgruppensprecherinnen Anja Bischof (Zentrum für Integrative Psychiatrie, Lübeck) und Angela Buchholz (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) ihr Amt nieder. Zeugnis ihrer engagierten Arbeit in und für die Nachwuchsgruppe sind neben der Durchführung eines jährlichen Nachwuchssymposiums auf dem Deutschen Suchtkongress, 3 erfolgreich durchgeführte Pre-Conference-Workshops, der Ausschreibung und Vergabe der Posterpreise und der Ausschreibung der diesjährigen Teilnahmestipendien auch das Beantragen und Organisieren einer Winter School für Nachwuchskräfte in der Suchtforschung und -prxis im Januar 2017.

Als neue Sprecherinnen der Nachwuchsgruppe wurden Bettina Besser (Zentrum für Integrative Psychiatrie, Lübeck) und Rilana Schuster (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim) gewählt.

Des Weiteren legen die Nachwuchsgruppenkoordinatorin Esther Giesen und die Schriftführerin Kristina Weismüller ihr Amt nieder, weshalb ebenfalls Neuwahlen zur Besetzung dieser Stellen durchgeführt wurden.

Zur Nachwuchsgruppenkoordinatorin wurden Svenja Orlowski (Zentrum für Integrative Psychiatrie, Lübeck) gewählt, in das Amt der Schriftführerin wurde Anne Koopmann (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim) gewählt.

Wir möchten uns bei allen Beteiligten für einen spannenden und anregenden Kongress bedanken, auf dem neben tollen Symposien und Vorträgen interessante Gespräche, das Knüpfen neuer und das Vernetzen bestehender Kontakte möglich waren.

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Anja Bischof und Angela Buchholz. Die aktive Mitarbeit der Nachwuchsgruppe am Deutschen Suchtkongress sowie die zahlreichen Tätigkeiten der Gruppe während der vergangenen Jahre sind Ausdruck ihrer engagierten Arbeit.

Winter School der Nachwuchsgruppe der DG Sucht

Nähere Informationen finden Sie undefinedhier:

Zielsetzung

Die Nachwuchsgruppe hat es sich als zentrale Aufgabe gesetzt, die DG-Sucht speziell für Studenten, Doktoranden und Berufsanfänger aus Suchtforschung und Suchttherapie bekannter und attraktiver zu gestalten, um insgesamt vermehrt den Austausch interessierter und engagierter junger Nachwuchsforscher und -praktiker zu fördern. Gerade in Zeiten befristeter Stellen und hoher Arbeitsbelastung halten wir es für umso wichtiger, dass Berufsanfänger sich vernetzen. Junge engagierte Kollegen sollen Suchtforschung und –therapie als attraktives Arbeitsfeld wahrnehmen können und sich nicht „verheizen“. Dafür ist nach unserer Ansicht ein Austausch auf gleicher Augenhöhe über interdisziplinäre Schranken hinweg unerlässlich. Dies beinhaltet die Kommunikation über Fördermöglichkeiten, Zusammenarbeit und (sucht-)politische Themen. Dies voranzutreiben
sehen wir als unsere Aufgabe als Sprecherinnen der Nachwuchsgruppe.

- Angela Buchholz und Anja Bischof -

 

Facebook-Gruppe gegründet

Als Alternative zum Forum haben wir nun auch eine Facebook-Gruppe undefined"Nachwuchsgruppe-DG-Sucht", die offen ist für alle Jungen und Junggebliebenen, die an Suchtforschung und / oder Praxis interessiert sind.

 

Nächstes Treffen der DG-Sucht Nachwuchsgruppe

wird hier angekündigt