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Träger des "Wilhelm-Feuerlein-Preises 2016"

Die Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt (gemeinnützige) Stiftung zur Förderung der Suchtforschung und Suchttherapie), die Deutsche Suchtstiftung und die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie verliehen 2016 erneut den Wilhelm Feuerlein Forschungspreis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der substanzbezogenen Störungen. Der Preis wird alle 2 Jahre vergeben. Prämiert wird je eine Arbeit aus dem Bereich Grundlagenforschung und Bevölkerungsepidemiologie sowie Anwendungs- oder klinische Forschung einschließlich Versorgungsepidemiologie. Die Preise sind mit je 4.000 € dotiert. In diesem Jahr sind insgesamt 8 hervorragende Arbeiten eingereicht worden, die von einer Jury aus 6 Gutachtern sowie nach den gleichen Kriterien wie beim DG-Sucht Nachwuchspreis begutachtet wurden.

Die Preisträger für den Bereich Grundlagenforschung und Bevölkerungsepidemiologie sind PD Dr. Bernd Lenz, Prof. Johannes Kornhuber und Prof. Christian Müller von der Psychiatrische und Psychotherapeutischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen. Das von der Forschergruppe eingereichte unveröffentlichte Manuskript trägt den Titel: "Prenatal and adult androgen activities predict alcohol dependence".

Für den Bereich Anwendungs- oder klinische Forschung lautet die diesjährige Preisträgerin Frau Dr. Eva Hoch von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums der Universität München. Sie hatte sich mit ihrer kumulativen Habilitationsschrift "Behandlung cannabisbezogener Störungen" beworden.

Die Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt, die Deutsche Suchtstiftung und die DG-Sucht gratulieren den Preisträgern herzlich!

undefinedLink zur Homepage der Oberberg Stiftung

Träger des "Wilhelm-Feuerlein-Preises 2014"

Die Preisträger des diesjährigen Wilhelm Feuerlein Forschungspreises sind

Frau Dr. Anne Beck und Herr Dr. Torsten Wüstenberg für ihre wissenschaftliche Arbeit "Effect of Brain Structure, Brain Function, and Brain Connectivity on Relapse in Alcohol-Dependet Patients"

und

Frau PD Dr. Miriam Schneider für ihre wissenschaftliche Arbeit "Impact of Pubertal Stage at First Drink on Adult Drinking Behavior"

Träger des "Wilhelm-Feuerlein-Preises 2012"

v.l.n.r.: Prof. Dr. Anil Batra (Präsident DG-Sucht), PD Dr. Sabine Vollstädt-Klein, Dr. phil. Matthis Morgenstern, Dr. med. Edda Gottschaldt (Stiftungsvorsitzende); Foto: Heinz Kleim © Oberbergkliniken

 

Der Wilhelm-Feuerlein-Preis wird geteilt in je eine Arbeit aus der Grundlagenforschung oder der Bevölkerungsepidemiologie und aus der Anwendungs- oder klinischen Forschung (inkl. Versorgungsepidemiologie) und ist mit je 4.000 € dotiert. Er wurde von der Stiftungsvorsitzenden Dr. Edda Gottschaldt auf dem Deutschen Suchtkongress am 03.10.2012 an der Charité in Berlin verliehen.

Die Preisträger des diesjährigen Wilhelm Feuerlein Forschungspreises sind

Dr. phil. Matthis Morgenstern, Leiter der Abteilung „Forschung und Prävention“ am Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel für seine Arbeit

"Untersuchungen zum Einfluss von Medien auf den Tabak- und Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen"

und

PD Dr. Sabine Vollstädt-Klein, Wissenschaftliche Angestellte in der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim

als Erstautorin der Originalarbeit
"Initial, habitual and compulsive alcohol use is characterized by a shift of cue processing from ventral to dorsal striatum"

Frühere Wilhelm-Feuerlein-Preisträger sind:


2010

Prof. Dr. med. Manfred Laucht stellvertretend für die Arbeitsgruppe Neuropsychologie des Kindes- und Jugendalters am ZI Mannheim
"Impact of Psychosocial Adversity on Alcohol Intake in Young Adults: Moderation by the LL Genotype of the Serotonin Transporter Polymorphism"

Dr. rer. nat. Jens Treutlein, Dr. rer. nat. Sven Cichon, Dr. med. Monika Ridinger
"Genome-wide Association Study of Alcohol Dependence"

2007

Prof. Dr. Stefan Bleich
für seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Rolle der Epigenetik bei Alkoholabhängigkeit


Dr. sc. hum. Sabine Löber
„Cue exposure in the treatment of alcohol dependence: Effects on drinking outcome, craving and self-efficacy“ und „The startle reflex in alcohol-dependent patients – A pilot study“


Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Karl-Jürgen Bär
„Heat rate variability and sympathetic skin response in male patients suffering from acute alcohol withdrawal syndrome“, „Reduced baroreflex sensitivity in acute alcohol Withdrawal syndrome in abstained alcoholics“ und „Increased QT interval variability index in acute alcohol withdrawal, but not in abstained alcoholics“

2005

Prof. Dr. Gunter Schumann
“Systematische Analyse der Bedeutung Prä- und Postsynaptischer Glutamaterger Signaltransduktionsgene für die Alkoholabhängigkeit beim Menschen.“


Dipl.-Psych. Dr. Henning Krampe als Vertreter der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dr. Hannelore Ehrenreich
„Therapist Rotation – A New Element in the Outpatient Treatment of Alcoholism“ und “Substantial Decrease of Psychiatric Comorbidity in Chronic Alcoholics Upon Integrated Outpatient Treatment – Results of a Prospective Study.”

Dr. Tim Neumann als Vertreter der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Claudia Spies
„The Effect of Computerized Tailored Brief Advice on Risk Alcohol Drinking After Subcritical Trauma.”

2002

Dr. Reiner Hanewinkel, Dr. Gudrun Wiborg
„Be smart – don’t start“ zur Primärprävention des Rauchens

Prof. Dr. Falk Kiefer
„Ergebnisse der Vergleichs- und Kombinationsstudie der in der Rückfallprophylaxe der Alkoholabhängigkeit eingesetzten Medikamente Acamprosat und Naltrexon."

2000

Prof. Dr. Andreas Heinz
„Die Rolle der serotonergen Funktionsstörung in der Entstehung und Aufrechterhaltung der Alkoholabhängigkeit.“


Prof. Dr. phil. Ulrich John, Dr. Ulfert Hapke, Dr. Hans-Jürgen Rumpf
„Häufigkeit alkoholbezogener Störungen in der Krankenversorgung und Konsequenzen für die Behandlung alkoholabhängiger Patienten in Deutschland.“

1998

Prof. Dr. Rainer Spanagel
„Präklinische Untersuchungen zur Wirksamkeit neuer Anticravingsubstanzen und Rückfallprophylaxen bei Alkohol- und Opiatabhängigkeit.“

1996

Prof. Dr. Lutz G. Schmidt, Dr. Thomas Sander
„Allelic Association of a Dopamine Transporter Gene Polymorphism in Alcohol Dependence with Withdrawal Seizures of Delirium“ und „Withdrawal Symptoms are Pronounced in Alcoholics carrying the A9 Allele of the Dopamine Transporter Gene"

1994

Prof. Dr. Michael Soyka, Priv.-Doz. Dr. Claudia Ott
„Alkoholismus – Morphologische und psychopathologische Aspekte eines mehrdimensionalen Problems“